Vom Plan zur Umsetzung

Ihr Weg in die Umsetzung – vom Transformationsplan oder der kommunalen Wärmeplanung zum Wärmenetz

Wärmewende ist nun nicht mehr nur ein strategisches Ziel, die Umsetzung wird zur gemeinsamen Aufgabe in den nächsten Jahren. Durch den klaren Rahmen des Gesetzgebers in Form des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) und durch die weiterhin für die Umsetzung zur Verfügung stehende Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW) kann es nun zügig vom Konzept in die Umsetzung gehen.

Während große Kommunen bereits bis 30.06.2026 eine kommunale Wärmeplanung vorlegen müssen, sind Betreiber von Wärmenetzen ebenfalls in der Pflicht Transformations- oder Dekarbonisierungsfahrpläne zu erstellen. Viele Kommunen und Netzbetreiber haben diese Schritte bereits abgeschlossen und möchten nun in die Umsetzung gehen, unter anderem, um durch Netzneubau zeitnah den Ausstoß von CO2 im Gebäudebestand zu reduzieren und auch um bei Bestandsnetzen die gesetzlichen Vorgaben eines Einsatzes von mindestens 30 % erneuerbare Energien oder unvermeidbare Abwärme bis 2030 zu realisieren.

Der Fokus liegt somit nun auf der nächsten Stufe der technischen Umsetzung in Form einer Machbarkeitsstudie für Neubaunetze oder der konkreten Planung von Leistungen auf Basis der HOAI (Leistungsphase 2-4). Somit rückt die Realisierung neuen Netzes und Erzeugerstrukturen in den Vordergrund. Hier ist die GEF Ingenieur AG Ihr Partner in allen Fragen.

Umsetzung geht Hand-in-Hand mit Optimierung

Transformationspläne liefern strategische Leitplanken, kommunale Wärmeplanungen erste Indikationen für den Netzneubau. Meist reicht dies für einen Start in die Umsetzung, in der Projektpraxis zeigt sich aber immer wieder, dass viele technische Parameter für reale Investitionsentscheidungen konkretisiert werden müssen. Ebenso sind Optimierungen im Erzeugereinsatz mit Hilfe von Simulationen ergänzend möglich. Gerade die Vielzahl der Technologien einzelner Erzeuger wie Wärmepumpen oder auch Biomasse-Anlagen bieten enorme Gestaltungsspielräume. Während Transformationsplan oder Wärmeplan festlegen, dass eine solche Anlage gebaut werden soll, geht es nun darum, die technisch sinnvollste Lösung zu finden (Effizienz, Kopplung mit Strom, Platzbedarf usw.).

Investitionen absichern – Preisgestaltung im Blick behalten

Wärmenetzneubau oder Transformation benötigen Kapital. Netzbetreiber sollten daher frühzeitig die Finanzierbarkeit einzelner Maßnahmen prüfen, Optimierungspotenziale prüfen, Förderprogramme nutzen und Gespräche mit Banken und Investoren vorbereiten. Ein grober Finanzierungsrahmen sollte bereits vorliegen, im Rahmen der detaillierten Planungen der Leistungsphasen 2-4 (HOAI) müssen diese Berechnungen überprüft und ggf. neu bewertet werden.

Neben möglichst geringen Wärmegestehungskosten, muss auch die Erlösseite weiterentwickelt werden. Viele bestehende Preisgleitregeln bilden zukünftige Kostenstrukturen nicht mehr angemessen ab. Im Rahmen der AVBFernwärmeV und unter Berücksichtigung der Marktgegebenheiten sollten Preisformeln daher überarbeitet werden. Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Investitionssicherheit, Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit.

Förderungen nutzen zur Prüfung und Umsetzung von Konzepten

Die Durchführung einer umfassenden Machbarkeitsstudie oder die ersten Schritte in der Transformation von Wärmenetzen sind kostenintensiv und es gilt, bestehenden Förderungen zu sichern. Budgets und Laufzeiten sind begrenzt, Verlängerungen werden meist kurzfristig bekannt gegeben. Planungssicherheit bekommt, wer nun handelt und einen Antrag auf Förderung stellt.

Mit der BEW stellt der Bund aktuell ein attraktives Förderinstrument bereit, das die Umsetzung in Form von Machbarkeiten oder auch die Transformation im Bestand unterstützt. Gefördert werden:

  • Planungsleistungen Modul 1 (bis zu 50%) und Modul 2 bis zu 40 % Förderung
  • Investitionen in Erzeugung, Netz und Systemtechnik (Modul 2 & 3): bis zu 40 % Förderung
  • Betriebskostenförderung (Modul 4): z. B. Wärmepumpen abhängig vom SCOP bis 9,2 ct/kWh, Solarthermie 1 ct/kWh

Neben der Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW) stehen u.U. weitere Förderungen (EFRE, KfW, progres.nrw, …) zur Verfügung. Zusätzlich sollten alternative Förderoptionen wie das KWKG für innovative KWK-Systeme in Betracht gezogen werden, insbesondere wenn Kostenstrukturen oder Standortsituationen dies nahelegen.

 

 

Wie die GEF Ingenieur AG Sie auf dem Weg zur Umsetzung unterstützt

Die dynamischen Entwicklungen in Politik und Förderlandschaft machen klar: Geschwindigkeit wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Handeln Sie jetzt, konkretisieren Ihre Planungen und sichern Sie sich Fördergelder!

Wir als GEF Ingenieur AG bieten Ihnen Begleitung genau dort, wo der Übergang vom Konzept in die praktische Umsetzung beginnt. Als eines der führenden Ingenieurunternehmen im Wärmesektor stehen wir Ihnen mit technischem Detailwissen, strategische Weitsicht und Erfahrung in Planung, Wirtschaftlichkeit und Förderlogik zu Seite.

Studien & strategische Konzepte – die Basis für fundierte Entscheidungen

Ob Machbarkeitsstudien, Einzelstudien zu Wärmeaus- oder Einkopplung, netzhydraulische Simulationen oder auch weiterhin Transformationspläne und deren Überarbeitung: Wir entwickeln belastbare Entscheidungsgrundlagen, die technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Fördervoraussetzungen klar zusammenführen. Je nach Projekt arbeiten wir eng mit Forschungsinstitutionen, Verbänden oder spezialisierten Beratungsunternehmen zusammen.

Anlagenplanung – von der Idee zur realen Erzeugungstechnik

Als GEF Ingenieur AG erarbeiten wir ebenfalls Planungslösungen für alle Arten moderner Wärmeerzeugungssysteme: von Großwärmepumpen über Solarthermie bis zu innovativen KWK-Systemen. Unsere Experten unterstützen dabei, den optimalen Mix erneuerbarer Wärmequellen zu identifizieren, Anlagen auszulegen und Planungsleistungen bis zu den HOAI-Leistungsphasen auszuführen. Zudem integrieren wir Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung und EE-Potenzialanalysen nahtlos in Ihr Projekt.

Trassen- & Leitungsplanung – Netze zukunftssicher gestalten

Die Modernisierung und Erweiterung von Wärmenetzen ist ein zentraler Baustein der Dekarbonisierung. Unser Team verfügt über detailliertes Know-how zu Verlegeverfahren, hydraulischer Optimierung und Netztemperaturabsenkung. Der GEF-Trassenplan gilt seit vielen Jahren als Standard für hochwertige Leitungsplanung in der Fernwärme.

Gutachten & Zertifizierungen – Transparenz für Förderanträge und Betrieb

Qualifizierte Gutachten, z. B. nach FW 309 (energetische Bewertung) oder FW 308 (Sachverständigenleistungen), sowie Primärenergiefaktor- und CO₂-Bewertungen sind ebenfalls Teil des GEF Ingenieur AG Produktportfolios. Damit erhalten Sie die notwendigen Nachweise für Förderanträge, Genehmigungen und den wirtschaftlichen Betrieb Ihres Systems.

Forschung & Entwicklung – Innovation als Branchenmotor

Mit eigener Softwareentwicklung und langjähriger Forschungstätigkeit treiben wir die Weiterentwicklung technischer Standards und digitaler Werkzeuge voran. Davon profitieren Sie direkt: Unsere Modelle, Simulationen und Methoden ermöglichen besonders präzise, innovative und wirtschaftliche Lösungen für Ihre Wärmewendeprojekte.